Schwalmstadt
Zwei traditionsreiche Städte - Treysa und Ziegenhain - und 11 benachbarte Gemeinden wurden 1971 zur Stadt Schwalmstadt zusammengeschlossen.
In diesem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum, mitten im Rotkäppchenland, harmonisieren historische Sehenswürdigkeiten und moderne Lebendigkeit in geglückter Weise miteinander. Eingebunden in die Deutsche Fachwerkstraße und die Deutsche Märchenstraße, begegnet man hier auf Schritt und Tritt liebevoll restaurierten Fachwerkbauten und dem Märchen Rotkäppchen der Brüder Grimm. Die eindrucksvolle und farbenprächtige Schwälmer Tracht entfaltet sich in dem großen Trachtenfestzug der Ziegenhainer Salatkirmes (zwei Wochen nach Pfingsten) zu voller Pracht.
Sowohl in den dörflichen Stadtteilen als auch in den historischen Stadtkernen von Treysa und Ziegenhain faszinieren die liebevoll restaurierten Fachwerkgebäude. Neben der Ruine der Totenkirche, dem Wahrzeichen des Stadtteiles Treysa, hebt sich das Rathaus mit dem Rulandbrunnen als Mittelpunkt eines geschlossenen Fachwerkensembles hervor. Teile der alten Stadtbefestigung im Bereich der Totenkirche und der Hexenturm in der unteren Steingasse sind Zeugen der wechselhaften Geschichte des Ortes.
Im Stadtteil Ziegenhain, der alten sehr bedeutenden Wasserfestung aus dem 16. Jahrhundert, ist besonders der ehemalige Burgmannensitz als eindrucksvoller Vertreter der Fachwerkbaukunst erwähnenswert. In unmittelbarer Nähe dieses imposanten Gebäudes steht das „Steinerne Haus“, das die Festungskommandanten beherbergte. Heute ist die dreiflügelige Anlage die Heimat des Museums der Schwalm, eine wahre Schatzkammer der Schwälmer Handwerks- und Volkskunst.
Der historische Stadtkern mit den vielen schönen alten, zum Teil Fachwerkgebäuden, wird von dem inneren Festungsraben noch vollständig umschlossen.
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