Extratour: Lochbachpfad - Wildbachschlucht und Blumenwiesen
Wilde Orchideen zur Rechten, Panoramablick zur Linken mit Aussicht auf Knüllköpfchen (634m), Eisenberg (636m), in das Rinnetal bis zum Kellerwald.
So erleben Wanderer den Lochbachpfad, einen 8,5 km lange Rundweg zwischen Hülsa und Knüllwald-Wallenstein, der seinen Höhepunkt in der wildromantischen Lochbachklamm findet. Der Weg führt entlang einer teils schroffen Schlucht mit Sturzquellen, die sich über Felsen ergießen, um sich dann wiederum zu einem Wiesental zu öffnen.
Der Lochbach hat sich in Jahrtausenden durch die weichen Sandsteinschichten hindurch gegraben und eine tiefe Schlucht hinterlassen. 150 Höhenmeter überwindet der Waldbach dabei und wäscht die weicheren Gesteinsschichten aus. Durch das starke Gefälle vertieft sich das Bachbett ständig. Große Wände aus Buntsandstein werden sichtbar, teils sind sie vom Wasser bläulich eingefärbt, eine Farnlandschaft hat sich unter dem Walddach ausgebreitet.
Mit seinen 16 Holzbrücken, die über die Klamm führen, den zahlreichen Ruhebänken und Einkehrmöglichkeiten ist dieser Premiumwanderweg zum Geheimtipp unter Naturfreunden geworden.
Informationen
Länge: 8,5 km
Infos & Karte: PDF Flyer Lochbachpfad (740 KB)
Der Weg
Zugang: Der Lochbachpfad mit Klamm ist über die A7 Ausfahrt Homberg, 40 Kilometer südlich von Kassel, zu erreichen. Nach der Abfahrt fährt man gleich durch Remsfeld und folgt den Hinweisschildern zu dem Ort Wallenstein.
Markierung: rotes L
Beschreibung
Start: Wallenstein, von da aus direkt zur Lochbachklamm, eine teils schroffe Schlucht mit Sturzquellen, die sich zwischen Hülsa und Wallenstein in wildromantischer Natur ergießen.
16 Holzbrücken sind zu überwinden und Ruhebänke laden zum Verweilen ein.
Angekommen im freien Feld bei Hülsa wandert man durch Magerwiesen mit vielfältiger Flora und genießt den herrlichen Ausblick über den Knüll mit Knüllköpfchen (634m) und den Eisenberg (636m).
Weiter führt der gut ausgeschilderte Lochbachpfad zur Ferdinand Kersting Hütte mit Blick in das idyllische Rinnetal bis hin zum Kellerwald. Immer im Wald entlang kommt man schließlich zur Kankowski Hütte. Hier besteht die Möglichkeit, einen lohnenswerten Abstecher in den Wildpark Knüll zu machen.
Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man über das Ebigköpfchen (426m), wo man bei einer Rast noch einmal in aller Stille die Natur genießen kann.
Infos/Kontakt
Knüll Touristik e.V.:
Hauptstr. 34
34593 Knüllwald-Remsfeld
Tel: 05681-930808
Fax: 05681-930807
Knuellwald@rotkaeppchenland.de
www.knuelltouristik.de








